Samstag, 17. Februar 2018

Süß & Saftig: Gesundes Apfelbrot mit Nüssen & Dinkelvollkorn

Ich bin ja immer noch hin und weg von dem Früchtebrot mit Schrot, Kleie aus verschiedenenen Getreidesorten wie Dinkel, Hafer und Roggen und Buttermilch und Rübensirup (von hier). Aber nun habe ich eine zweite Variante entdeckt! Mit ganz viel geriebenen Äpfeln! Auch in diesem süßen Brot steckt kein Fett in Form von Butter oder Öl. Fett kommt hier nur in Form von Nüssen (Walnuss, Haselnuss, Macadamia) und Nicht-Nüssen (Mandeln, Cashewnüsse) vor. An Zucker kommen hier lediglich zwei Esslöffel Rohrzucker hinein!
Und Freunde - ich versprech's Euch: Es ist süß genug! Über ein halbes Kilo Äpfel versammelt sich nämlich in einem Laib, dazu gesellen sich noch Rosinen. Etwas Rum für den Geschmack und Zimt! Und als i-Tüpfelchen verwenden wir hier nur Vollkornmehl, Dinkel in meinem Fall. Es schmeckt kein bisschen dröge, ganz im Gegenteil! Herrlich saftig, sowohl frisch aus dem Ofen, als auch eine Woche später bei Kühlschranklagerung.

Also nichts wie ran an die Äpfel und losgebacken!
Zutaten für ein Laib à 24 cm:
600 g geriebene Äpfel
100 g Rosinen
2-3 EL Rum
1 EL Zitronensaft
1 EL Ceylon-Zimt
2 EL Rohrzucker

315 g Dinkelvollkornmehl
35 g Leinsamenmehl (alternativ mehr Vollkornmehl) 
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
100 g gemische Nüsse (z.B. Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, Macadamia, Cashewnüsse) 

Zubereitung:
Äpfel waschen und mit Schale reiben. Sofort mit Zitronensaft vermischen. Anschließend Rum, Rosinen, Zimt und Rohrzucker zufügen und alles gut miteinander vermengen. Mehl, Backpulver und Salz zufügen und alles zu einem Teig verkneten. Zuletzt die Nüsse unterkneten. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und bei 180° C Ober-/Unterhitze für 50-60 Minuten backen. Zwischendurch immer mal wieder nachsehen, ob der Kuchen nicht zu dunkel wird und ggf. mit Alufolie abdecken.
Schmeckt frisch aus dem Ofen sehr lecker, aber auch wenn er ein paar Tage durchzieht!

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Samstag, 10. Februar 2018

Butterhörnchen nach Mamas Rezept

Heute kommt ein richtiges Familienrezept! :)
Diese Hörnchen backt meine Mutter seit ich denken kann! Und meine Mutter hat es wiederrum von ihrer Oma. Schon als kleines Kind hat sie die gebacken und als wir größer wurden auch immer noch. Nicht regelmäßig, aber schon so zwei bis dreimal im Jahr. Bislang kommt an dieses Rezept auch kein anderes ran, die Butter-oder Milchhörnchen vom Bäcker schon mal gar nicht! Vielleicht ist das nur der nostalgische Charakter dieser Hörnchen, aber sie schmecken ganz besonders 😌☝
Natürlich kommt der Geschmack nicht von irgendwoher. Ein gutes Stück Butter, Vollmilch und Zucker ist hier mit von der Partie.😜

Und damit mir das Rezept auch ja nie flöten geht, werde ich es nun hier verewigen. Damit ich von überall darauf zugreifen kann :) 

Zutaten für 12 Butterhörnchen:
500 g Dinkelmehl Typ 630
1 Pck. Trockenhefe
5 g Salz
75 g Zucker
100 g flüssige Butter
250 ml lauwarme Vollmilch

Zubereitung:
Mehl mit Trockenhefe, Salz und Zucker mischen. Butter und Milch zufügen und mit dem Knethaken oder den Händen einige Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig an einem warmen Ort 45 Minute gehen lassen.
Anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Hefeteig erneut durchkneten. Danach kreisförmig ausrollen (ca. 30 cm Durchmesser) und in 12 gleichgroße Pizza-Stücke schneiden. Die einzelnen Teigstücke von der breiten Seite nach vorne hin aufrollen sodass die typische Hörnchen-Form entsteht. Die Hörnchen mit etwas Abstand auf ein Backblech bugsieren und bei 200° Ober-/Unterhitze 15 Minuten backen.
Schmecken frisch aus dem Ofen natürlich am besten! Man kann sie aber auch super einfrieren und bei Bedarf in der Mikrowelle kurz auftauen.

Diese Hörnchen habe ich auch im Rahmen von Michaels Aktion "Pottkieker" gebacken. Michael bloggt auf Salzig-Süss-Lecker ist für diese Aktion durchs Münsterland gefahren und hat in die "Pötte" von Münsteranern geschaut. Im Folgenden seht ihr einige Bilder, die er während der Zubereitung gemacht hat (Photocredit by Michael Nölke: Salzig-Süss-Lecker.de)
 




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Montag, 5. Februar 2018

Crunchy Paleo Banana Bread

Kinners, ich bin meilenweit davon entfernt, mich Paleo zu ernähren...aber dieses Bananenbrot musste ich einfach ausprobieren! #justausneugier Denn ich hatte Kokosmehl und war etwas einfallslos, was ich damit anstellen sollte, nachdem meine Pfannkuchen damit ganz schön..in die Hose gegangen sind 😬 Ich googelte also eine Weile hin und her und bin dann bei Facebook auf ein Video von Kitchen Stories gestoßen, dessen Rezept ich ein wenig "modifiziert" nachgebacken habe.
Das Resultat: Ich mochte das Banana Bread, meine Familie eher nicht so. Die sind aber auch nicht so aufgeschlossen wie ich 😜 Und ja: Gewöhnungsbedürftig ist es auch. Wenn man sonst nur normale Kuchen mit Weizenmehl, Zucker und Butter en masse kennt 😉
 Besonders die Sonnenblumenkerne sind bestimmt nicht DIE Kuchenzutat schlechthin. Ich finde sie aber in diesem Rezept sehr passend. Alternativ gehen Nüsse natürlich auch!
Zutaten für ein Paleo Banana Bread (Kastenform 24 cm):
3 reife Bananen
60 g Kokosmehl
30 g (Erd-)Mandelmehl
4 Eier
2 EL Honig
2 EL Kokosöl
1 TL Vanillepulver
2 TL Zimt
1 TL Weinstein-Backpulver
5 EL Kokosmilch

Für das Topping:
40 g Sonnenblumenkerne
1 EL Ahornsirup
1 TL Zimt 

Zubereitung:
Die Eier mit Honig und Kokosöl aufschlagen. 
Die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Die Eier-Masse zu den trockenen Zutaten geben und verrühren.
Die Bananen mit einer Gabel zermatschen. Kokosmilch zufügen und diese Mixtur zu den restlichen Zutaten geben.
Sonnenblumenkerne mit Honig und Zimt vermengen.
Eine Kastenform gut einfetten und den Teig hineingeben. Mit den Honig-Kernen bestreuen und im Ofen bei 180° Ober-/Unterhitze für ca. 30-40 Minuten backen.
Schmeckt warm und kalt, frisch aus dem Ofen als auch ein paar Tage später, wenn er im Kühlschrank gelagert wird.
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Samstag, 27. Januar 2018

Apfel-Walnuss-Cookies mit Getreideflocken

Was macht man, wenn man Trockenobst zu Hause liegen hat und es pur nicht essen mag?
Man verbackt es! Im Kuchen ist Trockenobst nämlich annehmbar 😉 Obwohl, ein Kuchen ist es nicht geworden. An dem Tag, wo mich die "Aufräumwut" gepackt hat, gelüstete es mich nach Cookies. Die waren auch nach zehn Minuten im Ofen, nach weiteren fünfzehn wieder raus und konnten dann direkt in meinen Bauch wandern. Natürlich nicht alle fünfzehn auf einmal 😌 Die nächsten Tage habe ich jetzt wieder eine gefüllte Naschdose, wenn mich der Süßjieper packt :)
Die Cookies enthalten auch ein paar gute Zutaten wie Walnüsse, Trockenobst, Dinkelvollkornmehl und einen Getreideflockenmix aus Hafer, Gerste, Roggen und Dinkel. Wer den nicht hat oder sich ihn besorgen möchte, greift einfach zu Haferflocken.Statt Dinkelvollkorn geht auch Weizenvollkorn. 
 Zutaten für 15 Cookies:
50 g Butter
50 g Rohrzucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei
50 g Getreideflockenmix (bei mir Hafer, Gerste, Roggen und Dinkel)
50 g Dinkelvollkornmehl
1/2 TL Zimt
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
60 g getrocknete Apfelringe
60 g Walnüsse 

Zubereitung:
Butter und Zucker vermixen, Ei unterrühren. Die trockenen Zutaten wie Mehl, Flocken, Salz und Backpulver und Zimt untermischen. Zuletzt die klein geschnittenen Apfelringe und die gehackten Walnüsse unterheben. Aus dem Teig jeweils 15 Teigportionen abstechen mit einem Teelöffel und mit ein wenig Abstand auf ein Backblech platzieren.
Bei 180° Ober-/Unterhitze für 15 Minuten backen.


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Samstag, 20. Januar 2018

Easy Peasy Dinkelvollkorntoast mit Roggen

 Das Brot hier habe ich schon ein paar Mal gebacken. Es geht schnell, es ist einfach und es ist super lecker! Obwohl es fast nur Vollkornmehl enthält - ein kleiner Teil ist Roggenmehl Typ 1150, welches aber auch nahe am Vollkorn ist - ist es kein bisschen trocken. Höchstens wenn man es ein paar Tage im Kühlschrank vergisst ;)
Statt stundenlangem Kneten wird es direkt nach dem ersten Kneten, in die Kastenfrom gesetzt, chillt eine halbe Stunde an einem warmen Plätzchen und darf dann in den muckelig-warmen Ofen schlüpfen und zu seiner Höchstform auflaufen.
Zutaten für 1 Laib:
400 g Dinkelvollkornmehl
100 g Roggenmehl Typ 1150
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Zucker
1 TL Salz
20 g flüssige Butter
300 ml Wasser

Zubereitung:
Zuerst die beiden Mehlsorten in einer Schüssel vermischen. Trockenhefe, Zucker und Salz zufügen und untermischen. Anschließend die Butter und das Wasser zufügen und einige Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten. Den Hefeteig zu einem Laib formen, mit einem Brotmesser mehrmals tief einschneiden und in eine gefettete kleine Kastenform setzen. Das Laib ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Danach bei 175°C Ober-/Unterhitze 30-40 Minuten backen. Es ist gar, wenn es beim Raufklopfen (auch auf die Unterseite!) hohlklingt.

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Samstag, 13. Januar 2018

Mannerschnitten-Torte & ein gesunder Schokoladenaufstrich

Heute wird es ein wenig dekadent, meine kuchenhungrigen Freunde! 🙌
(Falls ihr die Neujahrsvorsätze noch nicht über Bord geworfen habt - jetzt wäre es an der Zeit dafür 😉)
Bitte stellen Sie die Waagen auf Winterzeit um, denn dieses Törtchen hat es in sich! 😌
Leider ist das manchmal unumgänglich. Aber dieses Törtchen besteht immerhin nicht aus Weizenmehl, Butter, Kristallzucker, Nutella, Mascarpone und einer Buttercreme.
Stattdessen sind Dinkelmehl, Rapsöl, Puderzucker, selbstgemachte (ja und irgendwie schon eine recht gesunde) Schokocreme, Frischkäse und ähm...gute Bio-Sahne enthalten 😁
Alles nur halb so schlimm! 😉 Und wenn man das gute Stück hier mit Menschen teilt, die man gerne hat, geht das auch voll klar. Im besten Falle bekommt man nur ein Stück ab...obwohl, Moment! Das wäre ein Worst Case 😱#wenigstenszweistücke😌
 Wisst ihr übrigens was ich nach einem abgeschlossenem Studium der Oecotrohologie nicht verstehe? Ich kann keine rohen Haselnüsse essen ohne das meine Lippen aussehen als wären sie gerade aufgespritzt worden. Aber all the crazy shit like Nutella, Knoppers oder Mannerschnitten? Das vertrage ich problemlos ohne Nebenwirkungen. Es sei denn, man zählt die Zahl auf der Waage als Nebenwirkung 🤔 #tunwirheutemalnicht
Meine kleine Schnitte hier besteht aus einem Rührteig mit Erdmandeln (Haselnüsse gehen auch klar). Der wird nach dem Backen zweimal durchgeschnitten und die obere Kuppel (also nicht der komplette dritte Boden!) wird zerbröselt. DIese Brösel werden mit etwas Milch vermengt und bilden eine weitere Kuchenschicht. Ein weiterer Belag ist der "gesunde" Schokoaufstrich, basierend auf Sonnenblumenkernmehl, Rohkakao, Ahornsirup und Rapsöl. Hier kann auch gekaufter Aufstrich verwendet werden, ich wollte das Rezept nur mal ausprobieren. Für die nächste Schicht werden Mannerschnitten fein zerbröselt und mit Frischkäse verrührt. Diese drei entstandenen Schichten werden lustig zwischen die einzelnen Böden verteilt. Damit es kein Naked Cake wird, weil das hier ein jugendfreier Blog ist, wird der Kuchen noch mit einer Kakao-Sahne eingestrichen. On Top ein paar Tupfen davon, ein paar dekorativ zurech geschnittene Mannerschnitten und die Tortenschlacht kann beginnen. Wenn sich dieses Prachtstück allerdings jemand ins Gesicht hauen sollte, fange ich an zu weinen! #vielzugutfürsgesicht

Zutaten für eine Springform á 18 cm Durchmesser
Für den Rührteig (wird zweimal durchgeschnitten)
2 Eier
125 g Puderzucker
100 ml Rapsöl
150 g Dinkelmehl Typ 630
100 g gemahlene Nüsse (bei mir Erdmandeln)
1/2 Pck. Backpulver
100 ml Milch

Für den Schokoaufstrich 
(kommt auf den ersten Boden)
70 g Sonnenblumenkernmehl
30 g Kakao
4 EL Ahornsirup
150 Milch
20 ml Rapsöl

Für die erste Cremeschicht 
(kommt ebenfalls auf den ersten Boden, auf die Schokocreme drauf):
200 g Frischkäse
150 g Mannerschnitten
50 ml Milch (eventuell mehr)

Für die zweite Cremeschicht
(kommt auf den zweiten Boden):
die Brösel der oberen Teigschicht
50 g Mannerschnitten
ein paar Esslöffel Milch

Für den Mantel:
200 g Sahne
3 TL Kakao
2 EL Puderzucker

+ ein paar mehr Mannerschnitten für die Deko!
Zubereitung:
Für den Rührteig Zucker und Öl verquirlen. Eier einzeln untermixen. Mehl, Nüsse und Backpulver mischen und mit der Milch kurz unterrühren. 
Den Teig in eine gefettte Springform füllen und im Ofen bei 180° C ca. 30-40 Minuten backen. Immer wieder kontrollieren ob er nicht zu dunkel wird oder bereits gar ist.
Auskühlen lassen.

Für den Schoko-Aufstrich: Alle Zutaten in einem Mixer zu einer homogenen und streichfähigen Masse vermixen.

Für die erste Cremeschicht: Mannerschnitten in einen Gefrierbeutel geben, diesen verschließend und mithilfe eines Nudelholzes die Schnitten fein zerbröseln. Brösel zusammen mit der Milch und Frischkäse in einer Schüssel verrühren.

Für die zweite Cremeschicht: Die obere Kuppel von dem Boden abtrennen und diese fein zerbröseln zwischen den Fingern. Auch hier die Mannerschnitten wieder zebröseln und mit den Kuchenkrümeln und der Milch vermischen.

Den Kuchenboden nun noch zweimal waagerecht durchschneiden. Auf den ersten Boden kommen ca. 2 EL vom Schoko-Aufstrich. Diesen mit einem Messer verstreichen. Anschließend kommt die erste Cremeschicht obendrauf, DIese ebenfalls glatstreichen, am besten mit einem Tortenheber. Darauf kommt der zweite Boden und die zweite Schicht und  dann der dritte Boden. 

Für die Ummantelung der Torte die Sahne mit Kakao und Puderzucker steifschlagen und die Torte damit einstreichen.Ein paar Tuffs obendraufsetzen und darein ein paar Mini-Mannerschnitten setzen.

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