Sonntag, 20. August 2017

Einfacher Schokoladenkuchen mit Buttermilch & Natron

Schokoladenkuchen sind toll! Sogar im Sommer, wie ich finde ;) 
Da muss er natürlich besonders saftig sein und das geht mit Buttermilch ziemlich gut 😎 Dieser Schokoladenkuchen wird übrigens nicht mit Backpulver gebacken, sondern mit Natron. Natron und Buttermilch reagieren beim Backen miteinander. Ich finde, durch das Natron erhält der Kuchen auch einen anderen Geschmack. Und trotz der "nur" 1,5 EL Kakaopulver ist der Kuchen super-schokoladig!
Falls Ihr eine große Gruppe mit ein bisschen schokoladigem Glück glücklich machen wollt, könnt Ihr das Rezept auch einfach verdoppeln und als Blechkuchen backen. No problemo! 
Ich habe das Küchlein schon zweimal gebacken (einfach zu gut!), einmal mit Kirschen und einmal ohne. Die Kirschen sinken beim Backen natürlich alle auf den Boden, aber was soll's ;) 
Zutaten für eine Springform à 26 cm Durchmesser:
125 g Magarine
180 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
250 ml Buttermilch
1,5 EL guter Backkakao
1 Prise Salz
250 g Mehl 

1 EL Natron (15g, am besten abwiegen!)
Wer mag: 1 Glas Kirschen (abgetropft)

Zum Verzieren:
75 g Zartbitter-Kuvertüre
Streusel

Zubereitung:
Zuerst die Margarine mit dem Zucker aufschlagen. Die Eier nach und nach unterrühren.
Mehl mit Natron, Salz und Kakao mischen und zusammen mit der Buttermilch zu dem Eier-Zucker-Gemisch geben. Mit dem Handrührgerät kurz (!) auf hoher Stufe unterrühren, sodass es eingermaßen vermengt ist miteinander. Den Rest mit dem Teigschaber unterheben.
Die Springform mit Backpapier auskleiden und gut einfetten. Den Schokoladenteig hineingießen. Alles glattstreichen und bei 175° Ober-/Unterhitze für 25-30 Minuten backen.

Nach dem Backen auskühlen lassen. Kuvertüre hacken und im Wasserbad oder der Mikrowelle schmelzen lassen. Den Kuchen damit überziehen und mit Streuseln bestreuen.
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Sonntag, 13. August 2017

Vollkorn-Rosinen-Brötchen mit Haferflocken

Dieses Rezept habe ich mal wieder von Sigrid vom Blog Madam Rote Rübe. Als ich das Rezept gesehen habe, wusste ich: Die werden sofort ausprobiert!
Bis dato hatte ich hin und wieder Brötchen gebacken, die nur mit Vollkornmehl auskommen. Das Ergebnis war okay, aber nicht so, dass ich es unbedingt wieder machen müsste.
Aber das Rezept hier...das habe ich bereits ein zweites Mal gebacken!
Ich bin kein passsionierter Brot- und Brötchenbäcker (obwohl ich es doch ganz gern tue), aber ich glaube, das Geheimnis liegt hier am Ei und der Sahne, die in den Hefeteig hineinkommen. Beide Zutaten machen in Backrezepten den Teig locker und genau das sind diese Brötchen (im Gegensatz zu den bisherigen Rezepten, die immer sehr schwer daher kamen was die Konsistenz anging).
Wer keine Rosinen mag, lässt sie einfach weg. Cranberries können eine gute Rosinen-Alternative sein. Stattdessen (oder auch zusätzlich ;) kann man gehacke Walnüsse unter den Teig kneten, dass schmeckt auch sehr gut. 
Zutaten für ca. 15 Stück:
550 g Dinkelvollkornmehl
1 Pck. Trockenhefe  
1 EL Honig (bei mir Rapshonig)
1 TL Salz  
300 ml lauwarmes Wasser  
100 ml Sahne
60 g Butter
1 Ei  
50 g Rosinen
 80 g Haferflocken
25 g Walnüsse (optional)

Zubereitung:
Das Vollkonrmehl mit der Hefe und dem Salz vermischen. Butter erwärmen und zusammen mit der Sahne, Honig und dem Ei zu dem Mehl geben. Zuletzt das Wasser, die Rosinen (vorher abspülen!) und die Haferflocken zufügen und alles mit dem Knethaken fünf Minuten verkneten. Den Teig an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen. Anschließend aus dem Teig gleichgroße Portionen abnehmen und diese zu Kugeln formen. Die Teiglinge auf ein Backblech setzen, mit etwas Wasser befeuchten und ein paar Haferflocken toppen.
Im vorgeheiztem Ofen bei 200° C Ober-/Unterhitze für 20-25 Minuten backen.
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Dienstag, 8. August 2017

Fruchtige Johannisbeer-Streusel-Cookies für den Sommer

Zeit für ein paar sommerliche Cookies! Diese Johannisbeer-Cookies mit Schokolade habe ich neulich wieder bei Tina vom Blog Küchenmomente gesehen und musste sie direkt nachbacken. Also habe ich beim nächsten Marktbesuch eine Schale roter Johannisbeeren mitgenommen und mich sofort in die Küche gestellt und losgebacken :)
Statt gehackter Schokolade habe ich allerdings schwarz-weiße Chocoladevlokken benutzt, die ich von einem holländischen Stand auf dem Wochenmarkt geholt habe :)
Aber nehmt einfach das was ihr lieber mögt, Schokoraspel, Schokostreusel, gehackte Schokolade, Schokotröpfchen...die Auswahl ist groooß!

Ich habe ein paar Cookies auch ohne Johannisbeeren gemacht und von meinen Testessern gehört, dass sie wie Cookies von Subway schmecken. Dies kann ich leider nicht bestätigen, da ich deren Cookies noch keiner Geschmacksprobe unterzogen habe ;)
Zutaten für ca. 30 Stück (zwei Bleche):
130 g Dinkelmehl Typ 630
85 g Haferflocken (bei mir die kernigen)
½ TL Salz
½ TL Backpulver
¼ TL Natron
115 g weiche Butter
130 g Zucker
etwas Vanilleextrakt
1 Ei
100 g Schokoraspel (bei mir die schwarz-weißen aus den Niederlanden :)
100 g rote Johannisbeeren 
Zubereitung:
Zuerst die Butter mit dem Zucker aufschlagen. Ei und Vanilleextrakt unterrühren. In einer kleinen Schüssel Mehl, Haferflocken, Schokoraspel Salz, Backpulver und Natron mischen. Die trockenen Zutaten kurz unter die Butter-Zucker-Eier-Masse rühren. Aus dem Teig nun kleine Portionen abstechen (entweder mit einem Teelöffel oder den Händen) und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. In jeden Cookie ein par Johannisbeeren hineindrücken (alternativ können die Johannisbeeren auch zum Schluss vorsichtig mit dem Teigschaber unter den Teig gehoben werden, dann sind sie gleichmäßig verteilt, aber der Cookie wird dadurch schnell klitschig und nicht knusprig nach dem Backen).
Im vorgeheiztem Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 13-15 Minuten backen.
Auf einen Abkühlgitter auskühlen lassen oder direkt schnabulieren. Reste in Blechdosen aufbewahren! :)

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Samstag, 5. August 2017

Haferflockenkuchen mit Zitrone & Blaubeeren [Zu Gast bei Tinas Küchenmomente]

Ein süß-säuerlicher Zitronenkuchen oder ein mit Blaubeeren gespickter Rührkuchen...wer die Wahl hat, hat die Qual. Es sei denn, man macht beides in einem Kuchen. So wie dieses Prachtkerlchen, dass sich sowohl mit Zitronen als auch mit Blaubeeren schmücken kann.
Das schmeckt nach Sommer oder? 🌞🌊🍉
Obendrein steckt noch eine gute Portion Haferflocken drin!
Einen Haferflockenkuchen habe ich ja bereits hier gebacken. Die Zubereitung unterscheidet sich aber. Beim ersten Kuchen kam Porridge in den Teig, hier die puren Haferflocken. Auch von den verwendeten Obstsorten sind die beiden Kuchen unterschiedlich. Im ersten kam rein, was gerade Saison hatte, also Beerenobst. Und Schokolade!
Hier sind nur Blaubeeren und Zitrone mit von der Partie. Aber was heißt hier nur? Weniger muss ja nicht immer schlechter sein...

Auch habe ich dieses Mal kein Rapsöl verwendet, sondern eine Butter mit 25 % Rapsöl. Beim Backen nehme ich oft Magarine, aber so ganz zufrieden bin ich damit nicht, weil Margarine schon ein sehr stark verarbeitetes Produkt ist. Butter ist da schon viel natürlicher, enthält aber viele gesättigte Fettsäuren. Das Streichfett mit Butter und Rapsöl (es enthält zum Glück keine weiteren Zusätze) ist da schon ein guter Kompromiss, weil Rapsöl viel ungesättigte Fettsäuren enthält und so die Balance etwas wahrt.

Das Rezept findet ihr aber nicht bei mir heute, sondern erstmal nur bei Tina von ihren Blog Küchenmomente. Der wird nämlich ein Jahr alt und das muss ja gebührend gefeiert werden, finder ihr nicht? Happy Birthday Küchenmomente!
Hier geht's zu Tinas Blog und dem Rezept!
 
Nachtrag:
 
Zutaten für eine normalgroße Kastenform: 
150 g Margarine oder Butter (Mischstreichfett aus Butter und Rapsöl bei mir)
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
Saft und Schale von 2 Bio-Zitronen 
3 Eier 
200 g Dinkelmehl Typ 630 
150 g Haferflocken
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100-150 g Heidelbeeren (frisch oder TK)

Puderzucker-Glasur: 

65 g Puderzucker 
2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Zuerst die Margarine mit den beiden Zuckersorten aufschlagen und nach und nach die Eier unterrühren. Mehl mit Salz, Backpulver und Haferflocken mischen und zusammen mit dem Zitronensaft und dem Abrieb kurz unterrühren.

Zuletzt die Blaubeeren unterheben und den Teig in eine gefettete Kastenform geben und glattsreichen. Den Kuchen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 50 Minuten backen.

Nach dem Backen eine Glasur aus dem Puderzucker und dem Zitronensaft anrühren und über den Kuchen sprenkeln.

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Dienstag, 1. August 2017

Kirsch-Buttermilch-Torte ohne Backen

Bei den sommerlichen Temperaturen kommt bei uns gerne ein Kuchen auf den Tisch, der nicht gebacken werden muss und herrlich erfrischend schmeckt. Das klingt schon eher nach Torte, dabei erinnert mich diese Tarte eher an einen Cheesecake. Statt Quark oder Frischkäse kommen aber Buttermilch und Sahne hinein. Abgeschmeckt wird mit Zitrone. Für den weiteren fruchtigen Touch dürfen es gerne noch Kirschen sein. Das alles versammelt sich auf einem knusprigen Boden aus Butterkeksen.
Und wie das typisch für meinen Blog ist: Die Rezepte mit den unschönsten Fotos sind die leckersten :D So wie dieser Mandel-Schichtkuchen mit Baiser auch...Aber es kommt mir nun mal auf das Rezept an und das ist super! Haben meine Testesser auch alle behauptet, weshalb dieses Törtchen schon zweimal bei uns auf den Tisch kam :)
Zutaten für eine 26 cm Springform
Für den Boden:
175 g Vollkorn-Butterkekse
125 g flüssige Butter

Für die Creme:
500 ml Buttermilch
2 TL Zitronenabrieb (ggf. etwas mehr)
2 EL Zitronensaft (ggf. etwas mehr)
60 g Zucker
2 EL Vanillezucker
7 Blatt Gelatine
300 g Sahne, steif geschlagen 
1 Glas Kirschen

Für den Guss:
Saft von den Kirschen
1 Pck. Tortengus
40 g Zucker

Zubereitung:
Für den Boden die Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben, verschließen und mit einem Nudelholz malträtieren, sodass Brösel entstehen. Die Brösel mit der Butter vermengen.
Eine Springform mit Backpapier auslegen (alternativ einen Tortenring auf eine Tortenplatte stellen) und die Bröselmasse in die Form geben und fest an den Boden drücken.
Bis auf weiteres in den Kühlschrank stellen.

Für die Creme die Kirschen abtropfen lassen im Sieb, den Saft dabei auffangen. Dieser wird zum Schluss für den Guss gebraucht. Die Gelatine einweichen in kaltem Wasser. Buttermilch mit Zitronenschale, Zucker, Vanillezucker verrühren. Die 2 EL Zitronensaft im Wasserbad erwärmen und die eingeweichte und ausgedrückte Gelatine darin - unter Rühren - auflösen. Nach und nach drei Esslöffel von der Zitronen-Buttermilch zufügen und immer weiterrühren. Nach diesem Temperaturausgleich die Gelatinemasse in die Zitronen-Buttermilch-Masse einrühren. Die Masse kaltstellen. Sobald sie anfängt zu gelieren (dauert ca. 10-15 Minuten), die Sahne unterheben. Nun die Masse abschmecken mit etwas mehr Zitronensaft bzw. Abrieb. Anschließend die abgetropften Kirschen untermengen.
Die Creme nun auf den Keksboden gießen und drei Stunden kaltstellen. Danach den Guss  nach Packungsanleitung zubereiten und über die Torte gießen. Da der Guss noch sehr heiß ist, reißt die Creme etwas auf und es entsteht dieses marmorierte Muster, Ihr seht - das ist gewollt ;)
Nochmal 20 Minuten warten, dann sollte die Torte schnittfest sein.
Fröhliches Kühlschrank-Backen Euch!

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Dienstag, 25. Juli 2017

Mango Cream Cheese Muffins [Mango-Frischkäse-Muffins]

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Eigentlich wollte ich neulich gar nicht die Mango Cream Cheese Muffins backen, sondern den Zitronen-Käsekuchen ohne Boden von hier.
Aber andererseits hatte ich noch Mango im Froster und mir fiel dieses Rezept für Cream Chese Muffins ein, welches ich vergangenen Herbst bereits mit Äpfeln & Zimt gebacken hatte. Obst kann man bekanntlich austauschen, also Äpfel raus und Mango rein. Den Zimt auch rauslassen, damit man die Mango gut herausschmeckt!
Als ich mich dann zwischen dem Käsekuchen und den Mango Muffins entscheiden musste, hat mein Bauch für die Muffins gestimmt. Mein Gehirn war damit auch einverstanden, denn wisst ihr was der Vorteil von Rührteigen gegenüber Käsekuchen ist? Das Teig ausschlecken aus der Schüssel macht mehr Spaß! :D (ich glaube, das hört sich gerade nach der Entscheidung einer Fünfjährigen an, aber so what...)

Zutaten für 10-12 Stück, je nachdem wie groß ihr die Muffins haben möchtet):
2 Eier
50 ml Buttermilch
150 g Frischkäse
70 ml Rapsöl
80 g Rohrzucker
1 EL Zitronensaft
200 g Dinkelmehl Typ 1050
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
etwas Vanillextrakt
300 g Mango, in Würfel geschnitten (frisch oder TK-Ware)

Zubereitung:
Zuerst die Eier mit der Buttermilch, dem Zucker, Frischkäse, Zitronensaft und Rapsöl verquirlen. Mehl mit Backpulver, Salz und Vanillextrakt vermischen und kurz (!) unter die Eier-Zucker-Masse rühren.
Die Mango schälen, in feine Würfel schneiden und unter den Teig heben.
Den Teig in Papier-Förmchen setzen und im Muffin-Blech in den Ofen schieben. Bei 175°C Ober-/Unterhitze für 25-30 Minuten backen.
Mango Cream Cheese Muffins
Ingredients (serves: 10-12 Muffins)
2 eggs
50 ml buttermilk
150 g cream cheese
70 ml vegetable oil
80 g raw cane sugar
1 tbsp lemon juice
200 g flour
1 1/2 tsp baking powder
pinch of salt
some vanilla extract
300 g mango (cut into small cubes)

*Bake at 350° F for 25-30 minutes*
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Mittwoch, 19. Juli 2017

Grün, aber kein bisschen giftig: Spinat-Brot

Wisst Ihr warum ich des Bloggens nie müde werde? Seit ich blogge, bin ich mehr und mehr experimentierfreudiger geworden. Vor einigen Jahren wäre ich zum Beispiel nie auf die Idee gekommen, ein Brot mit Spinat zu backen! 
Oder die Cookie Dough Pretzel Bites von hier oder einen Kuchen mit Einkorn und Teffmehl oder...okay, ich höre ja schon auf, aber ich könnte definitiv noch einige aufzählen ;)
Dabei geht es mir primär gar nicht darum, immer up to date zu sein und zu dem neuesten Superfood, Trend-Diät oder Ernährungsform ein Rezept parat zu haben. Ich bin einfach neugierig auf neue Zutaten, neue Kombinationen oder Zubereitungsarten :) 
So wie bei diesem Spinatbrot. Bisher habe ich nur diese Kräuterbutter-Scones gebacken, die ein bisschen grün daherkommen. Ganz anders dieses Brot hier: Hier kommen 150 g roher Babyspinat hinein auf 350 g Mehl. Der Spinat wird fein gehäckselt und macht das Brot sehr grün, besonders im Anschnitt.
Das ist nicht jedermanns Geschmack, aber vielleicht ja eurer?
Ausprobieren lohnt sich jedenfalls, finde ich!

Happy Green Baking!
Zutaten für ein kleines Laib (ideal zum Probieren ;)
350 g Dinkelmehl Typ 1050
1 TL Salz
1 Pck. Trockenhefe
1 Prise Zucker
150 g Baby-Spinat
125 ml Wasser

Zubereitung:
Mehl mit Salz, Zucker und Hefe vermischen.
Blattspinat gut waschen, abtupfen und fein häckseln.
Den Spinat mit dem Wasser zu der Mehlmischung geben und mit dem Knethaken oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
Nach der Gehzeit den Teig erneut kurz durchkneten und in einer kleinen Kastenform setzen.
Im Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für 30-40 Minuten backen.
Das Brot ist fertig, wenn es beim Draufklopfen hohl klingt.
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Mittwoch, 12. Juli 2017

Baked Bluberry Oatmeal [Gebackener Haferflocken-Auflauf]

Heute gibt es ein neues Frühstücksrezept für euch:
 Gebackener Haferflocken-Auflauf mit Blaubeeren. Plus: Griechischer Joghurt als Topping. Ich habe mir ja schon direkt ein Stückchen gegönnt, als ich ihn nachmittags zubereitet habe für das Frühstück am nächsten Tag. Geht also auch als Kuchen ;)
Den Haferflocken-Auflauf (oder ganz fancy: Baked Oatmeal) mache ich schon seit vergangenem Sommer regelmäßig und passe ihn immer was die Auswahl an Früchten angeht, saisonal an.
Im Herbst kommen Äpfel hinein (und natürlich extra viel Zimt), im Winter auch meistens Äpfel, aber dann gerne mit Kakao statt Milch, etwas Lebkuchen-oder Spekulatiusgewürz.
Zwischendurch kommen auch mal Bananen rein (leider nicht regional :D). Nun ja und im Sommer die volle Palette an Beeren: Heidelbeeren, Himbeeren, Johanisbeeren...was ist Eure liebste Beere, by the way?
Ein Stück von diesem Haferflocken-Auflauf am Morgen, hält ordentlich lange satt durch die im Hafer enthaltenen Ballaststoffe. Hafer lässt dem Blutzucker auch nicht so stark ansteigen wie Weizen oder anderes Getreide und enthält etwas weniger Kohlenhydrate. Auch die Beeren enthalten Ballaststoffe (sogar mehr als andere Obstsorten, wegen dem unterschiedlichen Oberflächenverhältnis der Früchte). Für ein paar mehr Vitamine kann man noch frisches Obst dazu essen, als Topping auf dem griechischem Joghurt. Statt Haushaltszucker kommt hier etwas Ahornsirup hinein.
Zutaten für eine kleine Auflaufform, ausreichend für 2 Portionen zum Frühstück oder für 4 Dessert-Portionen:
100 g zarte Haferflocken 
1 Msp Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
etwas Vanilleextrakt
30 g Ahornsirup
1 Ei
125 ml Milch
1 kleiner Apfel
1 Handvoll Blaubeeren 

Zum Toppen:
4 EL griechischer Joghurt
ein paar Blaubeeren 

Zubereitung:
Zuerst den Ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Milch, Ei und Ahornsirup verrühren.
Haferflocken mit den übrigen Zutaten vermischen und in die Auflaufform geben. Apfel waschen, Kerngehäuse entfernen und in feine Würfel schneiden, zusammen mit den Blaubeeren zur Haferflockenmasse geben. Alles mit der Eier-Milch-Guss begießen und mit einer Gabel etwas vermischen. Den Haferflocken-Auflauf 30 Minuten backen. Vor dem Servieren mit etwas griechischem Joghurt und Blaubeeren dekorieren.
Schmeckt sowohl kalt als auch warm.
 


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Donnerstag, 6. Juli 2017

Kartoffelkuchen mit Zimt [Auf besonderen Wunsch]

Wir unterbrechen kurz die Welle an sommerlichen Kuchen und stimmen uns schon ein mal ein wenig auf den Herbst ein, ja?
Ich verspreche Euch, es looooohnt sich!
Es geht hier nämlich um herrlich zimtigen Kartoffelkuchen!
Kartoffelkuchen?! Die hat doch jetzt hoffentlich nicht Kartoffeln in den Kuchen gepackt oder?
Fragt ihr euch das gerade? Dann kann ich sagen: Ja, hab ich! Manchmal muss man einfach ein bisschen verrückt sein und was wagen im Leben in der Küche ;)
Obwohl ich die Idee Kartoffeln in einem Kuchen zu packen gar nicht so absurd finde, ich habe die ja auch schon mal in ein Brot gepackt :D
Aber jetzt seid ihr sicherlich super gespannt darauf, wie er schmeckt oder?
Also, Freunde des guten (und manchmal außergewöhnlichen) Kuchengeschmacks, aufgepasst: Der Kuchen ist...
1. sehr saftig
2. herrlich zimtig
3. einfach mal was anderes!
Zusatz:
4. Die Kartoffeln werdet ihr nicht herausschmecken!
Den Kuchen haben wir zuhause schon zweimal gebacken. Einmal kam ich da gerade von Münster zurück und habe abends noch das letzte Stück abbekommen. Da war der Kuchen bereits drei Tage oder so alt und verdammt - er war immer noch so saftig und aromatisch 😍 Ich war so hin und weg und habe ich dann kurz darauf selbst gebacken. Nicht nur für uns auch für die Leute in dem Büro meines Vaters (ich teile ja gerne Kuchen!) Die fanden den ebenfalls extremst lecker und eine ebenso begeisterte Hobbybäckerein hat mich nach dem Rezept gefragt. Deshalb kommt jetzt das Rezept, obwohl es für den Herbst wahrlich besser gepasst hätte. Außer für die, die auch im Hochsommer eine ordentliche Prise vertragen, die werden sich jetzt schon diebisch über das Rezept freuen! :)
Speichert es euch also ab, für jetzt sofort oder für in ein paar Wochen. Vielleicht wird es aber auch schon nächte Woche wieder herbstlich und es gelüstet den ein oder anderen nach was zimtigen?

Jetzt aber zum Rezept, Freunde!
Zutaten für eine normalgroßer Kastenform:
250 g gekochte Kartoffeln (gerne vom Vortag)
150 g Margarine
180 g Zucker
2 TL Zimt (am besten Ceylon-Zimt)
3 Eier von glücklichen Hühnern
180 g Mehl
1 TL Backpulver
5 EL Milch

Für das Topping:
1 EL Margarine
2 EL Zucker
1/2 TL Zimt

Zubereitung:
Die Kartoffeln durch die Presse drücken oder gut zerstampfen oder auch reiben, dass keine groben Stücke vorhanden sind.
Margarine mit dem Zucker verrühren.Die Eier einzeln untermixen. Dann die Kartoffeln zufügen. Mehl mit Zimt und Backpulver mischen und mit der Milch unter die Kartoffel-Zucker-Butter-Masse rühren.
Den Teig in eine gefettete und mehlierte Kastenform füllen, glattstreichen und bei 180° Ober-/Unterhitze für ca. 50 Minuten backen.
Den Kuchen 10 Minuten in der Form auskühlen lassen. Anschließend herausnehmen und mit der Margarine bestreichen. Der Kuchen ist noch sehr warm, sodass die Margarine schmilzt. Zum Schluss den Zucker mit dem Zimt mischen und darüber streuen.
Fertig ist der Kartoffelkuchen!
Guten Hunger
😋
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Montag, 26. Juni 2017

Pudding-Buchteln mit Erdbeeren & Streuseln

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Kinners, es gibt Buchteln! 
Die habe ich in meiner langjährigen Hobbybäckerinnen-Karriere doch tatsächlich noch nie gemacht :D Dabei sind Hefeteig-Buchteln gar nicht kompliziert! (Sowas merkt man ja immer erst, wenn man es einmal gemacht hat...)
Einfach einen Hefeteig herstellen (gelingt mit Trockenhefe so gut wie immer), diesen zu Kugeln formen und in eine Form setzen. Die Kugeln etwas flachdrücken, mit Vanillepudding und Erdbeerkonfitüre befüllen, ein paar Streusel rüber und ab damit in den Ofen!
Der Pudding und die Konfitüre kann man je nach Zeit, Geschick und Lust selber machen oder einfach kaufen. Ich haber den Pudding hierfür selbstgemacht, die Erdbeerkonfitüre aber nicht.
Das Rezept habe ich mir übrigens nicht selber ausgedacht - stattdessen hat es mich bei Janina vom Kleinen Kulinarium angelacht. Und zwar so herzlich, dass ich keine drei Tage später in der Küche stand und es ausprobiert habe!
Ich habe das Rezept nur insofern abgeändert, dass ich Dinkelmehl verwendet habe - sonst nichts. Und die Backzeit war bei mir kürzer, aber dafür kann ich ja nichts ;)
Das Rezept ist wirklich fantastisch: Ein super luftiger Hefeteig mit einer leckeren Puddingfüllung und einem fruchtigen Kern. Na ja - und dann kommen noch Streusel obendrauf!

Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem Rezept! Mir schwebt ja schon eine herbstliche Variante mit Äpfeln und Zimtpudding vor und eine winterliche mit Lebkuchen-Schokoladenpudding und Birnenkompott vor...aber bis dahin ist ja zum Glück noch laaange hin!
Genießen wir also erstmal den Sommer mit diesen Puddingbuchteln mit Erdbeerkonfitüre oder was meint Ihr?
Zutaten für 12 Puddingbuchteln mit Vanillepudding, Erdbeerkonfitüre und Streuseln
Für den Hefeteig
500 g Dinkelmehl Typ 630 (+ etw. mehr zum Kneten)
1 Pck. Trockenhefe
60 g Zucker
75 g flüssige Butter
250 ml Milch
1 Ei
1 Prise Salz
Abrieb einer halben (Bio-)Zitrone

Für den Vanillepudding:
200 g Sahne
90 g Milch
60 g Zucker
1 Eigelb
25 g Speisestärke
Mark einer halben Vanilleschote

Für die Streusel:
100 g Dinkelmehl Typ 630
70 g kalte Butter
70 g Zucker
Mark einer halben Vanilleschote

Außerdem
12 TL Erdbeerkonfitüre
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Für den Hefeteig Mehl mit Trockenhefe, Zucker und Salz mischen. Flüssige Butter, das Ei, Zitronenabrieb und die Milch zufügen und zu einem glatten Teig verkneten.
Den Hefeteig 30 Minuten ruhen lassen an einem warmen Ort.

Währenddessen den Pudding herstellen. Dafür die Sahne mit der Hälfte der Milch, der Vanille und dem Zucker in einen Topf geben und erhitzen.
In einer kleinen Schale das Eigelb mit der Stärke und der restlichen Milch glattrühren.
Wenn das Sahne-Zucker-Gemisch hochkocht, die Eigelb-Stärke-Masse unterrühren mti dem Schneebesen und noch eine Minute bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen.
Den Pudding abkühlen lassen.

Für die Streusel alle Zutaten miteinander verkneten und bis zur weiteren Verarbeitung kaltstelllen.

Wenn der Hefeteig gegangen ist, auf einer bemehlten Fläche erneut durchkneten und 12 gleichgroße Portionen abstechen (ca. 80 g pro Stück). Die Kugeln in eine gefettete Auflaufform setzen, dabei etwas Abstand lassen. Die Teigline jetzt nochmal 15 Minuten gehen lassen.
Anschließend in die Mitte einer jeden Kugel eine Mulde formen (ich habe dafür einen Eisportionier genommen). In diese Mulde nun 1 EL Pudding und obendrauf 1 TL Konfitüre setzen.
Den Ofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen und die Buchteln 25 Minuten backen, bis der Hefeteig goldbraun ist. 
Nach dem Backen die Buchteln mit etwas Puderzucker bestäuben.

Die Buchteln unbedingt frisch aus dem Ofen probieren und servieren
Am zweiten Tag sind sie nämlich schon eine ganze Ecke trockener...wie man das von Hefekuchen so kennt :o
Buchteln with Vanilla Pudding, Strawberry Jam and Crumbles
Buchteln means a german yeast-dough speciality in ball shape
Ingredients (serves: 12 "Buchteln")
Yeast-Dough:
500 g spelt flour
1 packet of dry yeast
60 g sugar
75 g butter, softened
250 ml milk
1 egg
pinch of salt
lemon zests

Vanilla Pudding:
200 g heavy cream
90 g milk
60 g sugar
1 egg yolk
25 g cornstarch
pulp of a vanilla pod

Crumbles:
 100 g spelt flour
70 g butter, cold
70 g sugar
a bit of a pulp of a vanilla pod

12 tsp strawberry jam
Powdered Sugar

*Bake for 25 minutes at 360° F*
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